- Anzeigen -


Symantec-Untersuchungen liefern Beweismaterial


Enttarnung einer internationalen Bande Cyberkrimineller, bekannt als "Bayrob" - Drei "Bayrob"-Drahtzieher in Rumänien festgenommen
Diese gilt verantwortlich für den Diebstahl von bis zu 35 Millionen US-Dollar

- Anzeigen -





Symantec hat Informationen zu einer zehn Jahre andauernden Untersuchung veröffentlicht: Die Forschungsarbeit trug zur Enttarnung einer internationalen Bande Cyberkrimineller bei. Die umfangreichen von Symantec bereitgestellten Informationen leiteten eine erfolgreiche verdeckte Ermittlung des FBI ein und führten schließlich zur Festnahme dreier Krimineller in Rumänien. Die als "Bayrob" bekannte Gruppe gilt als verantwortlich für den Diebstahl von bis zu 35 Millionen USD. Diese konnte "Bayrob" mittels gefälschter Fahrzeugauktionen, Kreditkartenbetrug und unberechtigter Computerzugriffe von ihren Opfern erbeuten.

Symantec hat im Rahmen ihrer Forschungsarbeit verschiedene Varianten der von "Bayrob" entwickelten Malware aufgedeckt, sammelte hilfreiche Aufklärungsdaten und war Zeuge, wie sich die Gruppe vom einfachem Online-Betrug hin zu einem aus mehr als 300.000 Computern bestehenden Botnet für das Mining von Kryptowährung entwickelte. Mit der Zeit konnte das Forschungsteam von Symantec tiefe technische Einblicke in die Tätigkeiten und kriminellen Aktivitäten von "Bayrob" wie zum Beispiel das Rekrutieren von Geldkurieren gewinnen.

Seit 2007 hat Symantec Informationen zu Infektionsvektoren, Schadprogrammen und Angriffsmethoden der Gruppe sowie zu den Opfern zusammengestellt. Diese Ermittlungen und entsprechende Gegenmaßnahmen trugen dazu bei, dass das FBI und die Behörden in Rumänien das notwendige Beweismaterial zusammentragen konnten. Dadurch konnten drei der wichtigsten Drahtzieher von "Bayrob" festgenommen und an die USA ausgeliefert werden.

"Das Symantec Security Response Team ist verantwortlich für die Sammlung der Informationen, die letztlich zur Festnahme durch das FBI geführt haben. Es hat eine beispiellose Erfolgsquote, wenn es darum geht, Cyberkriminelle und ihre verdeckten Methoden aufzuspüren", erklärt Michael Fey, President and Chief Operating Officer bei Symantec. "Wir gehen davon aus, dass unsere Erfolgsbilanz noch besser wird, nachdem nun Symantecs Gobal Threat Intelligence mit Blue Coat zusammengeführt wurde. Mit der Vereinheitlichung unserer Telemetrie-Netzwerke können wir täglich 500.000 neue Fälle aufdecken. Das hilft uns, Angreifern einen Schritt voraus zu sein und unsere Kunden zu schützen." (Symantec: ra)

eingetragen: 21.12.16
Home & Newsletterlauf: 24.01.17


Symantec: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Unternehmen

  • Datenschutzkonforme Cloud-Dienste

    Das vom Münchener Internet Provider SpaceNet gegründete Tochterunternehmen brück IT GmbH hat zum 01.01.2019 alle Mitarbeiter und Kunden der brück + partner GbR übernommen. Seit mehr als 25 Jahren ist das IT-Systemhaus brück + partner auf Rechtsanwälte spezialisiert. Mit Christian Vogel und Philipp Treffer leiten künftig zwei langjährige Mitarbeiter das neue SpaceNet-Tochterunternehmen brück IT GmbH. SpaceNet baut damit ihre Marktposition als Managed-IT-Service Provider weiter aus.

  • Websicherheit und Identitätsmanagement

    Akamai Technologies gab die Übernahme von Janrain bekannt, einem Vorreiter auf dem Gebiet des Customer Identity Access Management (CIAM). Janrain bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre digitale Sicherheit zu erhöhen, indem die Workloads für Login und Registrierung ausgelagert werden. Die Integration der Janrain-Lösungen in die Akamai Intelligent Edge Platform bietet Unternehmen höchste Sicherheit, die Konformität mit europäischen Gesetzen und hohe Skalierung bei Online-Interaktionen.

  • Restrisiko in den Griff bekommen

    Gefälschte E-Mails kursieren in immer größerem Umfang. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht neue Phishing-Mails mit gefährlicher Schadsoftware (Malware) auftauchen. Der Versuch, sie mit klassischen Sicherheitsmaßnahmen in den Griff zu bekommen, gleicht einen Vabanque-Spiel, warnt Sicherheitssoftware-Anbieter Bromium. Schon seit Wochen warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) intensiv vor einer E-Mail-Spam-Kampagne mit dem Onlinebanking-Trojaner Emotet. Er infiziert E-Mail-Postfächer und Rechner und kann gesamte Netzwerke lahmlegen. Das BSI konstatiert: "Die Schadprogramme werden aufgrund ständiger Modifikationen zunächst meist nicht von gängigen Virenschutzprogrammen erkannt und nehmen tiefgreifende Änderungen an infizierten Systemen vor."

  • Entwicklung von Gesundheits-IT

    In kaum einem Bereich ist die Sicherheit von Daten und die Vermeidung unberechtigter Zugriffe so wichtig wie im Gesundheitswesen. Deshalb hat Wirtschaftsstaatssekretär Christoph Dammermann Förderbescheide über mehr als 1,7 Millionen Euro für das Projekt MIT-Sicherheit überreicht. Die sechs Projektpartner wollen zusammen daran arbeiten, bereits in der Entwicklung von Gesundheits-IT Schwachstellen zu analysieren und Handlungsempfehlungen zu ihrer Lösung zur Verfügung zu stellen.

  • Starkes Wachstum im Bereich Sicherheit

    ExtraHop, Spezialistin für Cyberanalyselösungen für Unternehmensinfrastrukturen, hat bekannt gegeben, dass das Volumen der im Jahr 2018 eingegangenen Bestellungen die wichtige Branchenmarke von 100 Millionen US-Dollar weit überschritten hat. Ausschlaggebend hierfür war ein zehnfaches Wachstum im Bereich Cybersicherheit in der zweiten Jahreshälfte. Das Unternehmen verteidigte seine Stellung als dominanter Anbieter in zentralen Branchen, unter anderem im Einzelhandel, im Gesundheitswesen und im Finanzdienstleistungssektor, wo ExtraHop ihren bislang größten Multimillionen-Dollar-Deal abschloss. Mehr als 20 Kunden aus verschiedenen Branchen investierten 2018 über eine Million US-Dollar in Produkte und Services von ExtraHop und unterstrichen damit einmal mehr die enorme Bedeutung von Enterprise-Lösungen für Hybrid- und Cloud-Umgebungen.