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Neuer Unternehmensbereich "Network Defense"


Mehrschichtige Bedrohungsabwehr: Trend Micro übernimmt HP TippingPoint
Trend Micro und TippingPoint sind bereits seit 2014 strategische Partner - HP und Trend Micro werden auch nach der Transaktion eine starke Partnerschaft pflegen

(13.11.15) - Trend Micro hat eine bindende Vereinbarung zum Kauf von HP TippingPoint, Anbieterin von Intrusion-Prevention-Systemen, unterzeichnet. Die Kaufvereinbarung sieht den Erwerb des Hewlett-Packard (HP)-Unternehmensbereichs durch Trend Micro für rund 300 Millionen US-Dollar vor und erstreckt sich auf die Bereiche Sicherheitstechnologie, intellektuelles Eigentum, Branchenexpertise und die große, loyale Kundenbasis im Enterprise-Umfeld. Die Übernahme bringt Trend Micro in die Position des bevorzugten Sicherheitsanbieters für Enterprise-Kunden mit Lösungen für die dynamische Bedrohungsabwehr zum übergreifenden Schutz von Endpunkten, Netzwerken, Rechenzentren und Cloud-Implementierungen. Darüber hinaus nutzt Trend Micro eigene und durch den Kauf hinzugewonnene Ressourcen zur Gründung des neuen Unternehmensbereichs "Network Defense". Dessen Leistungen sollen mehr als 3.500 Enterprise-Kunden zugute kommen.

Die großen und sehr großen Unternehmen von heute lassen sich nach außen nicht mehr lückenlos abgrenzen. Zudem stehen sie unter dem "Sperrfeuer" zunehmend komplexer Bedrohungen. Sie müssen deshalb darauf vorbereitet sein, modernen Bedrohungen, die traditionelle Sicherheitsmechanismen umgehen, effizient vorzubeugen, sie zu entdecken und darauf zu reagieren. Diese Problematik wird noch durch die Zunahme gezielter Angriffe und fortgeschrittener Bedrohungstechniken verschärft, die herkömmliche Kontrollen umschiffen, indem sie interne Netzwerke nutzen, um auf vertrauliche Daten, Korrespondenzen und das geistige Eigentum zuzugreifen und diese zu Geld zu machen.

"Um diesem Problem zu begegnen, benötigen Unternehmen eine mehrschichtige Bedrohungsabwehr, die nahtlos und unternehmensweit funktioniert, um Bedrohungen vor, während und nach einem Angriff abzuwehren", betont Eva Chen, CEO von Trend Micro. "Unsere neue innovative Lösung zum Netzwerkschutz stellt die ideale Ergänzung unserer marktführenden Sicherheitstechnologie für Rechenzentren und Endpunkte dar. Sie kombiniert unser herausragendes Breach-Detection-System für Netzwerke mit den erprobten Funktionalitäten für Intrusion-Prevention und -Response von TippingPoint. Aufgrund unserer Erfahrung mit der Technologie sowohl von HP als auch TippingPoint freuen wir uns sehr über den dynamischen Charakter dieser Akquisition und den Nutzen, den sie Kunden stiften wird."

Durch die Kombination von Intrusion-Prevention- und Breach-Detection-Technologien entwickelt Trend Micro einen mehrstufigen Ansatz, um ausgefeilte Angriffe einzudämmen. Im Falle einer Kompromittierung kann die Lösung innerhalb des Netzwerks rasch Exploits entdecken, die weiteren Schaden anrichten können.

Trend Micro und TippingPoint sind bereits seit 2014 strategische Partner. HP und Trend Micro werden auch nach der Transaktion eine starke Partnerschaft pflegen. So wird HP mit Trend Micro eine strategische Partnerschaft in den Bereichen Wiederverkauf, Managed Services, OEM-Aktivitäten, Security Intelligence, App- und Datensicherheit eingehen.

"Diese Akquisition ergänzt Trend Micros bisherige Expertise im Bereich Bedrohungsabwehr und erweitert seine Stärken bei Endpunkt-, Cloud-, Rechenzentrumssicherheit sowie Breach Detection auch um den Bereich Netzwerke", erklärt Mike Spanbauer, Vice President of Research, NSS Labs. "Der Schritt, zwei starke Marken zu vereinen, erweitert Trend Micros Positionierung im Enterprise-Umfeld um ein Segment ohne Mitbewerber. Trend Micro bietet damit großen und sehr großen Unternehmen, die eine Investition in die eigene Sicherheit tätigen wollen, die wirklich zählt, eine zentrale und vollständige Lösung zur Bedrohungsabwehr."

Zusätzlich zu den praxiserprobten Netzwerksicherheitslösungen umfasst die Kaufvereinbarung auch die Bedrohungsexpertise von TippingPoints Digital Vaccine LABS (DVLABS), die Echtzeit-Erkenntnisse über Bedrohungen zusammen mit innovativen Sicherheitsfiltern zur Analyse von Sicherheitslücken und Exploits bereitstellen. Einen weiteren Vorteil der Vereinbarung stellt die Zero-Day-Initiative von TippingPoint dar, die in verantwortungsvoller Art und Weise und mithilfe der Sorgfalt und Expertise einer umfassenden Forschergemeinde mehr Zero-Day-Sicherheitslücken als alle Mitbewerber zusammen ans Licht der Öffentlichkeit gebracht hat. Diese einzigartigen Kenntnisse und Fähigkeiten harmonieren mit den weitreichenden Ressourcen des "Trend Micro Smart Protection Network" und der Arbeit der Bedrohungsforscher des japanischen IT-Sicherheitsanbieters, um marktführende Erkennungsraten sichern zu helfen.

Die Transaktion wird – in Abhängigkeit der handelsüblichen Abschlussbedingungen und Prüfungsanforderungen seitens der Regulierungsbehörden – voraussichtlich zum Ende des vierten Quartals des Kalenderjahres 2015 abgeschlossen sein. (Trend Micro: ra)

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Meldungen: Unternehmen

  • Regeln zur Erkennung von Bedrohungen

    Kaspersky eröffnet ein neues Transparenzzentrum in Madrid und lädt vertrauenswürdige Partner und Regierungsvertreter dazu ein, den eigenen Quellcode zu untersuchen. Das Zentrum in Spanien ist Teil der unternehmensweiten globalen Transparenzinitiative und das erste von Kaspersky innerhalb der Europäischen Union. Im neu eröffneten Zentrum stellt Kaspersky Regierungen und Partnern Informationen zu seinen Produkten sowie deren Sicherheit zur Verfügung. Dazu zählen auch wesentliche und wichtige technische Unterlagen, die in einer sicheren Umgebung einer externen Überprüfung unterzogen werden können. Das neue Transparenzzentrum dient nicht nur zur Überprüfung des Codes, sondern auch als Informationszentrum, um mehr über die Technologie und Datenverarbeitungsverfahren von Kaspersky zu erfahren.

  • Schwachstellen in Druckumgebungen

    Angesichts der steigenden Bedrohungslage durch unbefugten Datenzugriff ist die Sicherheit einer der wichtigsten Aspekte in der heutigen Büroumgebung, die sich schnell verändert. Quocirca betont daher in seiner jüngsten Analyse "Global Print Security Landscape 2019*)" die Bedeutung des Themas im Hinblick auf die weitreichenden Auswirkungen, die sich wandelnde Arbeitsplätze/ Büroumgebungen auf ganze Organisationen haben können. Als einer der wichtigsten Anbieter in der Branche hat Konica Minolta die Druckersicherheit frühzeitig als zentrales Thema behandelt und in seinem breiten Produkt- und Dienstleistungsportfolio sichergestellt.

  • Schutzstrategien & -technologien entwickeln

    F-Secure schafft mit der "Tactical Defense Unit" eine neue Einheit, um stärkere Abwehrmechanismen und vorbeugende Maßnahmen zu entwickeln. Das Team besteht aus Forschern und Analysten, die für die Ausarbeitung ganzheitlicher Schutzstrategien verantwortlich sind. Diese stellen sicher, dass sich die Produkte und Dienstleistungen von F-Secure schneller voranschreitet als die Entwicklung von digitalen Bedrohungen für Menschen und Unternehmen. Die Tactical Defence Unit wird von Christine Bejerasco, Vice President bei F-Secure, geleitet. Zuvor leitete sie die Forschung und Entwicklung im Bereich der Desktop-Sicherheit. Das neue Team entwickelt Mechanismen zur Prävention und zum Schutz vor aktuellen und zukünftigen Bedrohungen. erfüllen.

  • Fahrerassistenzsysteme & autonome Fahrzeuge

    Das israelische Startup-Unternehmen TriEye, dessen innovative Kurzwellen-Infrarot-Sensortechnologie (SWIR) auch bei ungünstigen Wetter- und Nachtbedingungen eingesetzt werden kann, hat eine von Intel Capital angeführte Finanzierungsrunde der Serie A im Wert von 17 Mio. USD angekündigt. Zu den weiteren Investoren zählen Marius Nacht, Mitbegründer von Check Point Software Technologies, und TriEyes bestehender Investor Grove Ventures unter der Leitung des TriEye-Vorsitzenden Dov Moran, dem Erfinder des USB-Flash-Laufwerks und Mitbegründer von M-Systems. Seit der Gründung hat TriEye Investments von über 20 Millionen US-Dollar erhalten, einschließlich einer Startkapitalinvestition von 3 Millionen US-Dollar im November 2017 unter der Leitung von Grove Ventures.

  • Ist-Zustand von Cyber-Sicherheit

    Wie ist es um die Cyber-Sicherheit in den Ländern inner- und außerhalb Europas bestellt? Wie sieht die allgemeine Gesetzgebung rund um die digitale Sphäre aus? Diese Frage stellen sich vor allem jene Unternehmen, die in den betreffenden Ländern investieren wollen. Mit den neuen Cyber-Landscapes bietet Deloitte in Partnerschaft mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) auf dessen Website jetzt einen besonderen Service: Diese informiert detailliert über die Rechtslage zum Thema Cyber in ausgesuchten Regionen bzw. Ländern mit hoher Relevanz für die deutsche Industrie, etwa EU, USA, China etc.