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Verhaltensbasierte Erkennung von Malware


Next-Generation Antivirus: Warum "Virustotal" nicht immer ein guter Indikator für Malware-Erkennungen ist
Antivirenprogramme arbeiten längst nicht mehr nur mit Malware-Signaturen

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Antivirenprogramme arbeiten schon längst nicht mehr nur mit Malware-Signaturen. Zum Tragen kommen hier Next-Generation-Technologien, die ein Verhaltensmuster eines Schädlings erkennen und die Ausführung des Codes verhindern. Diese Technologie kommt bei den Sicherheitslösungen von G Data bereits zum Einsatz, zum Beispiel in Form der Anti-Ransomware-Technologie oder der verhaltensbasierten Erkennung von Malware.

Virustotal ist seit Jahren ein verlässliches Werkzeug für alle, die beruflich mit Malware zu tun haben. Schnell lässt sich hier eine Datei hochladen oder mit Hilfe eines Hashwertes überprüfen, ob Virenscanner aktuelle Malware bereits erkennen. Gern wird Virustotal auch von Medien genutzt um zu überprüfen, ob es gegen aktuell laufende Malware-Kampagnen bereits effektiven Schutz durch Virenscanner gibt, oder nicht.

Doch gerade bei sehr aktuellen und kurzlebigen Kampagnen zeichnet der Dienst häufig ein ungenaues Bild. Denn am Anfang der Verbreitung neuer Schadsoftware, wie bei der Ransomware-Kampagne gegen Personalabteilungen mit GandCrab, wird Schadsoftware von den Antiviren-Programmen der meisten Sicherheitsunternehmen vor allem durch pro-aktive Erkennungstechnologien und den Abgleich von Datei-Hashwerten mit den Cloud-Diensten der jeweiligen Hersteller erkannt. Virustotal bildet aber nur den "klassischen" Weg der signaturbasierten Erkennung ab. Ander gesagt: "Virus Total ist ein guter Indikator für die Erkennung von Malware. Die Plattform eignet sich aber nicht, um festzustellen welche Malware derzeit nicht erkannt wird", sagt Ralf Benzmüller, Executive Speaker der G Data Security Labs. (G Data Software: ra)

eingetragen: 28.10.18
Newsletterlauf: 23.11.18


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Während die Virustotal-Übersicht bei der beispielhaften GandCrab-Kampagne also noch anzeigte, dass nur weniger Hersteller die Samples als schädlich erkennen, konnten G Data und sicherlich auch andere Hersteller Infektionen bereits erfolgreich verhindern.

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Meldungen: Antivirus / Anti-Malware

  • Endpoints: Überwachung aller Anwendungen

    Unternehmen stehen heute ausgefeilten, mehrstufigen APTs (Advanced Persistent Threats) und Zero-Day-Angriffen gegenüber, die den Anschein legitimer Aktivitäten haben. Die fortschreitende Professionalisierung der Cyberkriminalität erfordert entsprechend intelligente und lernende Systeme, die kleinste Unregelmäßigkeiten erkennen und sofort reagieren. Panda Security bietet mit "Adaptive Defense 360" eine umfassende Cyber-Sicherheitslösung, die genau das durch die Kombination einer hochentwickelten Endpoint Protection Platform (EPP) mit einer intelligenten Endpoint Detection and Response (EDR)-Technologie ermöglicht.

  • Cyber-Angriffe auf industrielle Steuersysteme

    Symantec bringt mit "Symantec Industrial Control System Protection (ICSP) Neural" die erste USB Scanning Station zum Schutz kritischer Infrastrukturen auf den Markt, die neuronale Netzwerktechnolgien verwendet. Die neue Lösung schützt Industrie-Unternehmen, Energieversorger und andere Organisationen vor Cyber-Angriffen auf ihre industriellen Steuersysteme. Industrielle Steuersysteme sind besonders in Branchen wie Energie, Öl und Gas, Fertigung sowie Transport enorm wichtig. Genau hier werden häufig noch Legacy-Systeme eingesetzt, deren Absicherung fast unmöglich ist. Um sie zu aktualisieren, setzen Unternehmen häufig USB-Geräte ein, die vorab nicht auf Malware überprüft wurden und damit das Risiko einer Infektion oder einer gezielten Attacke erhöhen.

  • Phishing-Schutz auf Basis von KI

    AVG Online Security Software stellte "AVG 2019" vor, die aktuellen Versionen sowohl ihrer kostenlosen als auch der Premium-Sicherheitssoftware. Die Anwender von AVG können die neuen Features für sich und einzelne Familienmitglieder individuell anpassen - dazu gehören beispielsweise Funktionen für zusätzlichen Schutz der Privatsphäre, eine verbesserte automatische Erkennung von Sicherheitsbedrohungen basierend auf künstlicher Intelligenz (KI) und der Nicht-Stören-Modus, der unerwünschte Unterbrechungen durch Apps oder andere Programme eliminiert, sobald der Vollbildmodus aktiv ist.

  • Effektiver Endpunktschutz

    Trend Micro stellte die neueste Version seiner fortschrittlichen Endpunkt-Sicherheitslösung vor. Sie wird zukünftig unter dem neuen Namen "Trend Micro Apex One" vertrieben und vereint eine große Bandbreite verschiedener Fähigkeiten in einem einzigen Agenten. Sie kann mit identischen Funktionen sowohl als Software-as-a-Service (SaaS) als auch On-Premise ausgerollt werden. Zudem bietet sie erweiterte Möglichkeiten, um die Erkennung und Bekämpfung von Angriffen zu automatisieren und stellt umfassende Informationen zur Verfügung, um die Sicherheit für Kunden zu erhöhen und Channel-Partnern neue Wachstumschancen zu eröffnen.

  • Neue Technologie erkennt auch getarnte Schädlinge

    Eine innovative neue Machine-Learning-Technologie verändert ab sofort die Spielregeln im Kampf gegen Cybercrime. DeepRay ist das Ergebnis langjähriger Forschung und Entwicklung bei G Data und hebt die Erkennung von Bedrohungen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz auf ein neues Level. Mit dieser Technologie ist G Data Cyberkriminellen ab sofort einen Schritt voraus, weil sich selbst hochentwickelte Schadsoftware nicht vor dem neuen Analyseverfahren verstecken kann.