- Anzeigen -


FireEye und "Visa Threat Intelligence"


Informationsportal soll bei der Erkennung und Abwehr von Angriffen auf das Zahlungssystem helfen
Jede Woche erhalten Händler und Kreditkartenherausgeber Tausende von Warnmeldungen zu möglichen Cyberangriffen, durch die es schwierig wird festzustellen, auf welche man sich konzentrieren sollte

(06.11.15) – Visa und FireEye führen die von FireEye unterstützten "Visa Threat Intelligence" ein. Dieser neue, auf die Bedürfnisse der Zahlungsindustrie zugeschnittene Dienst wird Händlern und Kreditkartenherausgebern Bedrohungsdaten in Echtzeit liefern, damit sie die kritischsten Cyberangriffe, die ihre Zahlungssysteme schädigen könnten, schnell beurteilen und entsprechend auf sie reagieren können.

Visa Threat Intelligence ist das erste Produkt, das im Rahmen einer neuen globalen strategischen Partnerschaft zwischen Visa Inc. und FireEye erhältlich ist. Ab Ende 2015 erhalten Abonnenten Zugang zu einem leistungsstarken Webportal, das die aktuellste, proprietäre und für Zahlungssysteme relevante Cyber Intelligence in handlungsrelevante Informationen umwandelt, einschließlich rechtzeitiger Alarme zu bösartigen Akteuren, Methoden, Entwicklungen bei Cyberangriffen und ausführlichen forensischen Analysen aus früheren Datenschutzverletzungen.

"Jede Woche erhalten Händler und Kreditkartenherausgeber Tausende von Warnmeldungen zu möglichen Cyberangriffen, durch die es schwierig wird festzustellen, auf welche man sich konzentrieren sollte", erklärt Mark Nelsen, Senior Vice President of Risk Products and Business Intelligence bei Visa Inc. "Visa Threat Intelligence beseitigt die Störungen, indem es Hunderte von Gefahrenindikatoren bewertet und die wichtigsten und aktuellsten Informationen anbietet. Nutzer können dann die Bedrohungen isolieren und behandeln, die am dringendsten sind und für ihr Geschäft und ihre Kunden eine potenzielle Gefahr darstellen."

Erfahrene Nutzer können sich außerdem APIs zunutze machen, die in der Lage sind, Daten zu Gefahrenindikatoren automatisch in ihre eigenen Sicherheitssysteme einzuspeisen. Ein Premiumangebot wird den Zugriff auf fortschrittliche Tools bieten, die von der "FireEye Virtual Execution Engine" (MVX)-Technologie unterstützt werden und bösartige Indikatoren von Malware analysieren und isolieren, um verdächtige Tätigkeiten von IP-Adressen und Domänen zu erkennen.

Darüber hinaus wird Visa Threat Intelligence eine sichere Plattform bieten, auf der Kunden die Option haben, vertrauenswürdige Communities zu bilden und sicher Echtzeit-Bedrohungsdaten auszutauschen. Der Einsatz Community-basierter Informationen ist für eine umfassende Verteidigungsstrategie von entscheidender Bedeutung, da viele Angreifergruppen sich Kampagnen bedienen, die Unternehmen mit einem ähnlichen Profil im Visier haben.

"Angreifergruppen sind ungewöhnlich geschickt darin, einen Angriff auf mehrere Unternehmen auszuführen, erfolgreiche Methoden zu ermitteln und diese dann auf eine ganze Industrie auszuweiten", erklärt Grady Summers, Chief Technology Officer bei FireEye, Inc. "Durch die Partnerschaft mit Visa können wir der Zahlungsindustrie gezielte Informationen zur Bekämpfung der von Angreifern eingesetzten Skaleneffekte liefern und beim Aufbau einer Community helfen, die durch eine gemeinsame Verteidigung geeint wird."
Im letzten M-Trends Bericht von FireEye wurde bereits angemerkt, dass die Zahlungsindustrie weiterhin ein attraktives Ziel für Cyberkriminelle darstellt, da Angreifer immer neue Wege finden, um Kreditkartennummern aus Kassensystemen zu stehlen. Im Rahmen dieser globalen strategischen Partnerschaft suchen Visa und FireEye nach neuen Methoden, um Händler, Kreditkartenherausgeber und andere Akteure der Zahlungsindustrie mit der besten Technologie, Informationen und Know-how zum Schutz ihrer Unternehmen auszustatten. Anfang 2016 wollen die Partner weitere Lösungen zur Erkennung bösartiger Kommunikation herausbringen und Eindämmungsmaßnahmen auf Basis der Tätigkeit im Netzwerk sowie der Infektionsrate im Netz empfehlen. (FireEye: ra)

FireEye: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Security & Safety-Services

  • Bedrohungsabwehr für den Endpoint

    "Kleinunternehmen sind nicht immun gegen die 500.000 neuen und einzigartigen Bedrohungen, die jeden Tag entstehen. So hat Trend Micro im Jahr 2016 bei neuen Ransomware-Familien einen Anstieg von 752 Prozent beobachtet, die weltweit Schäden in Höhe von etwa einer Milliarde US-Dollar verursacht haben", sagt Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro. "Diese Bedrohungen und Angriffe können den Betrieb lahmlegen und Schäden verursachen, die zu hohen Kosten wieder behoben werden müssen. Deshalb ist es auch für kleine Unternehmen wichtig, sich mit fortschrittlichen Methoden gegen aktuelle und zukünftige Cyber-Angriffe zu schützen.

  • Rasant entwickelnde Bedrohungslage

    Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben nur begrenztes oder gar kein eigenes IT-Personal; ihre Ausstattung reicht oft nicht aus, um mit der sich rasant entwickelnden Bedrohungslage mithalten zu können. In der vor kurzem erschienenen Data-Security-Studie von Dell sagen 69 Prozent aller kleineren und mittleren Unternehmen, Datensicherheit sei eine große Belastung für ihr Budget und ihre Zeit. Zudem halten 65 Prozent wegen Sicherheitsbedenken Pläne zurück, ihre Mitarbeiter mobiler zu machen.

  • Security-Trainings allerdings alles als langweilig

    Untersuchungen zeigen, dass computergestütztes, interaktives Training zu einer mehr als 93-prozentigen Wahrscheinlichkeit führt, dass das vermittelte Cybersicherheitswissen in der täglichen Arbeit angewendet wird. Die Anzahl von Sicherheitsvorfällen kann so bis zu 90 Prozent reduziert werden. Laut einer Kaspersky-Untersuchung muss ein großes Unternehmen durchschnittlich 551.000 US-Dollar in Folge eines IT-Sicherheitsvorfalles aufbringen. Bei mittelständischen Unternehmen betragen die Kosten im Schnitt 38.000 US-Dollar.

  • Schutz vor Viren und Malware

    F-Secure launcht eine neue Version ihrer Internet Security für alle Geräte - "F-Secure Safe". Safe wurde so überarbeitet, um eine vereinfachte Benutzeroberfläche bereitzustellen. User von Safe können ihre gesamten PCs, Smartphones und Tablet-PCs im Haushalt schützen und sogar Sicherheit mit geliebten Menschen auf der ganzen Welt "teilen".

  • Cyberangriffe in einen Kontext bringen

    FireEye stellte die "FireEye Threat Intelligence Engine" vor, eine neue Threat Intelligence-Funktion, die bereits erhältliche Produkt- und Serviceangebote des Unternehmens zum Schutz vor Bedrohungen nutzt und aufwertet. Die FireEye Threat Intelligence Engine optimiert den Informationsgewinnungszyklus: die Erfassung, Verarbeitung, Analyse und Bereitstellung von Informationen für Kunden und Analysten von FireEye. Zur Unterstützung von Unternehmen bei der Operationalisierung von Bedrohungsinformationen kündigte FireEye darüber hinaus den "Forward Deployed Analyst"-Service an, der die Dienste eines Experten vor Ort bietet, um FireEye Threat Intelligence in die Umgebung des Kunden einzubinden.