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Achtung Erpressersoftware





Gefälschte DHL-Nachrichten: Neue Angriffswelle mit "TorrentLocker" umgeht Sandbox-Tests durch Captcha-Eingabe – Deutschland an fünfter Stelle betroffen
In Deutschland werden die Anwender insbesondere durch gefälschte DHL-Versandbestätigungen in die Falle gelockt

Immer mehr Sicherheitslösungen nutzen die so genannte Sandbox-Technologie, um Code in einer abgesicherten Umgebung zu testen und gegebenenfalls unschädlich zu machen. Darauf haben die Hintermänner der Erpressersoftware "TorrentLocker" reagiert und beziehen die Anwender aktiv in den Infektionsweg mit ein. Die potentiellen Opfer werden aufgefordert, ein Captcha einzugeben – also eine zufällig gewählte Folge von Buchstaben und Zahlen, durch Bildfilter verzerrt und damit nicht maschinenlesbar. In Deutschland werden die Anwender insbesondere durch gefälschte DHL-Versandbestätigungen in die Falle gelockt.

Die aktuelle Angriffswelle startete Mitte Juni und hat insbesondere Empfänger in der Pharmaindustrie im Visier. In der Liste der am meisten angegriffenen Länder rangiert Deutschland an fünfter Stelle.

Empfänger der gefälschten Nachrichten, die auf die eingebetteten Webadressen in der Nachricht klicken, werden auf bösartige Seiten umgeleitet. Dort sollen sie das angezeigte Captcha eingeben. Damit testen die Cyberkriminellen, ob die Anfrage an die Webseite automatisiert von der Sandbox einer Sicherheitslösung oder von einem Menschen abgeschickt wurde. Erst wenn das Captcha korrekt eingetippt wurde, wird der Download der Schadsoftware initiiert und diese im Anschluss installiert und ausgeführt. Wer in die Falle tappt, dessen Festplatte wird mit allen darauf befindlichen Daten verschlüsselt. Die Entschlüsselung erfolgt angeblich gegen Zahlung eines "Lösegeldes". (Trend Micro: ra)

Trend Micro: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Aktuelle Meldungen

  • Crypto-Trojaner attackiert Musiker

    Eset-Forscher haben eine neue Art an plattformübergreifender Malware zum Schürfen von Kryptowährungen entdeckt. Der Crypto-Trojaner "LoudMiner" setzt auf Virtualisierungssoftware - QEMU bei macOS und VirtualBox bei Windows - um an Kryptowährungen bei Windows- und macOS-Systemen zu gelangen. LoudMiner versteckt sich in Raubkopien von Audio-Programmen, die das von Steinberg entwickelte VST-Protokoll (Virtual Studio Technology) verwenden. Für diese Anwendungen werden Geräte mit guter Rechenleistung benötigt. Eine erfolgreiche Infektion des Systems bleibt ohne eine umfassende Sicherheitslösung dadurch zunächst unbemerkt. Ihre Ergebnisse haben die Eset Forscher auf WeLiveSecurity veröffentlicht.

  • Hinweise zur Entfernung von Scranos

    Die Spezialisten der Bitdefenders Labs haben Informationen über die Verbreitung der neuen Malware "Scranos" bereitgestellt, die seit wenigen Monaten im Umlauf ist. Scranos ist eine Rootkit-fähige Spyware, die digital mit einem möglicherweise gestohlenen Zertifikat signiert wurde. Diese Rootkit-Malware ist eng mit dem Betriebssystem verbunden, extrem diskret und schwer zu erkennen. Sie ist in der Lage, Passwörter und andere Nutzerdaten zu stehlen und diese direkt für bösartige Zwecke zu nutzen. Scranos wird über Trojaner verbreitet, die als gehackte Software getarnt sind, oder über Anwendungen, die sich als legitime Software ausgeben wie E-Book-Leseapplikationen, Videoplayer, Treiber oder sogar Antimalware-Produkte. Bei der Ausführung wird ein Rootkit-Treiber installiert, um die Malware zu tarnen und die Persistenz zu gewährleisten. Nach erfolgreicher Installation kontaktiert die Malware seinen Control- and Command-Server, um zu erfahren, welche weitere Komponenten heruntergeladen und installiert werden müssen.

  • Vermeintliche Navi-Apps betrügen Millionen Nutzer

    Vor einer groß angelegten Betrugsmasche warnt Malware-Forscher Lukas Stefanko von Eset. Er hat über 15 kostenpflichtige, gefälschte Navi-Apps im Google Play Store entdeckt. Statt des versprochenen Zusatznutzens bieten diese Fake-Apps lediglich die Funktionen von Google Maps und ziehen dem Anwender dafür das Geld aus der Tasche. Bisher wurden sie über 50 Millionen Mal installiert, denn viele Nutzer im Play Store fallen auf die überwiegend guten Bewertungen herein.

  • GandCrab-Verschlüsselungstrojaner im Einsatz

    Neues Jahr, neue Ransomware-Welle: Mit einer Version von GandCrab werden derzeit gezielt Personalverantwortliche angegriffen. Dabei sollen Nutzer mit einem Trick dazu gebracht werden, den infizierten Anhang zu aktivieren. Betrüger versuchen derzeit erneut, Personalabteilungen mit Ransomware zu infizieren. Dabei kommt eine Version des GandCrab-Verschlüsselungstrojaners zum Einsatz. Anders als im September 2018 wird eine Bewerbung im Word-Format verschickt und keine eigentlich unübliche exe-Datei. Die Betreffzeile der E-Mails lautet derzeit "Bewerbung auf die angebotene Stelle." Für die angeblichen Bewerbungen werden, wie meist üblich, Frauennamen verwendet.

  • Malware verlangt Lösegeld in Kryptowährung

    Die Forscher von McAfee gaben die Entdeckung einer neuen Ransomware-Familie, "Anatova", bekannt. Die Ransomware wurde in einem privaten Peer-to-Peer (p2p)-Netzwerk entdeckt und zielt auf Verbraucher weltweit ab, indem sie das Symbol eines Spiels oder einer Application verwendet, um den Benutzer zum Herunterladen zu verleiten.