- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Virenwarnung » Hintergrund

Smartphone-Schutz im Android-Bereich


520 Millionen Virusangriffe auf Smartphones in Deutschland im ersten Quartal 2016
Deutschlandweit gibt es über 44 Millionen Smartphone-Besitzer und die Frage nach Sicherheits-Apps wird immer lauter

- Anzeigen -





Das Thema Smartphone-Schutz ist gerade im Android-Bereich in aller Munde. Stetig gibt es erschreckende Neuigkeiten von Schadsoftware, wie beispielsweise von Viren und sogenannten Trojanern, die ständig angepasst und verändert werden, um immer mehr Daten von Smartphone-Nutzern abzugreifen und auch bestehende Antiviren-Software zu umgehen. Schon lange sind davon nicht mehr nur unsere Computer betroffen.

Der Experte für mobile Sicherheit von 360 Security Xu Xin erklärt, dass bereits im ersten Quartal diesen Jahres 520 Millionen Virusangriffe auf Smartphones allein in Deutschland festgestellt werden konnten. Nach Angaben des führenden Sicherheitsexperten werden die Angriffe rapide steigen.

Dieses Jahr liegen die Gefahren besonders im Abgreifen von Anrufprotokollen, Kontaktdaten und Bookmarks durch Phishing-Angriffe, aber auch durch sogenannte Adware sollen weiterhin erhebliche Schäden verursacht werden. Der Schutz der persönlichen Daten durch Security-Apps ist demnach auch für 2016 äußerst empfehlenswert.

Neben dem Schutz der persönlichen Daten stehen Smarphone-Nutzer aber auch anderen Bedrohungen gegenüber. So müssen Nutzer auch die Verringerung der Akkulaufzeit, eine langsamere Ausführung und den Verlust von Speicherkapazität befürchten.
(360 Mobile Security: ra)

eingetragen: 18.05.16
Home & Newsletterlauf: 16.06.16


360 Mobile Security: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Hintergrund

  • Infektion über Filesharing-Seiten

    Mehr als eine halbe Million Nutzer sind von einer Malware-Kampagne betroffen, die infizierte Systeme zu einem Botnet hinzufügt. Die Malware ist komplex und extrem anpassungsfähig. So schaffte es "Stantinko", über fünf Jahre lang unentdeckt zu agieren und ein Botnet von mehr als 500.000 infizierten Systemen zu bilden. Das ist das Ergebnis einer umfassenden Untersuchung der europäischen Security-Software-Herstellerin Eset. Die meisten Betroffenen entdeckte Eset in Russland und in der Ukraine. Stantinko infiziert Systeme über Filesharing-Webseiten und lockt Nutzer mit kostenloser Software. Die Entwickler haben die Malware clever getarnt: Der Infektionsvektor installiert eine Reihe auffälliger Anwendungen, gleichzeitig wird das Schadprogramm unauffällig im Hintergrund installiert. Stantinko ist so komplex aufgebaut, dass die Malware nur schwer entdeckt werden kann.

  • Unfertige Spyware Rurktar aufgetaucht

    In den G Data Security Labs ist eine Spyware aufgetaucht, die ihren Ursprung scheinbar in Russland hat. Das lässt sich durch die internen Fehlermeldungen der Software zurückverfolgen. Ob hinter der Programmierung der Schadsoftware ganze Entwicklerteams oder eine einzelne Person stecken, ist indes noch unklar.

  • Mac-Version der Windows-Malware WERDLOD

    Forscher von Trend Micro haben die vor kurzem entdeckte Malware OSX_DOK eingehend analysiert. Dabei zeigte sich, dass der Trojaner ausschließlich Daten von Schweizer Nutzern abfängt, die er an ihrer IP-Adresse erkennt. OSX_DOK stellt die Mac-Version der Windows-Malware WERDLOD dar, die bereits 2014 in dem als "Operation Emmental" bekannten Angriff auf Schweizer Bankkunden verwendet wurde.

  • Wie eine Petya-Infektion abläuft

    Die besonders bösartige Ransomware-Familie Petya hat einige Ähnlichkeit mit der WannaCry-Ransomware Anfang Mai, doch wurde die Kampagne deutlich professioneller durchgeführt. Die Auswirkungen für Firmen waren deutlich schlimmer. Die Malware aus der Petya-Familie handelt. verhält sich laut Angaben von F-Secure wie ein Netzwerk-Wurm, der sich über die gleiche SMB-Schwachstelle wie WannaCry verbreitet. Dabei setzt die Ransomware auf das ExternalBlue Exploit, das von der NSA entwickelt und im Internet veröffentlicht wurde. Jarkko aus den F-Secure Labs beschreibt Petya in einem Blogpost von 2016 als eine Ransomware mit einem bösartigen Twist. Sie verschlüsselt nicht nur einzelne Dateien, sondern die komplette Festplatte. Bis die Infektion entfernt wurde, ist das System kaum nutzbar.

  • Weitere aggressive Ransomware

    Knapp eine Woche nach der WannaCry-Ransomware-Attacke haben Sicherheitsforscher eine weitere aggressive Ransomware entdeckt. XData hat bereits Hunderte von Rechnern in der Ukraine infiziert. In weniger als 24 Stunden ist es der Ransomware gelungen sich auf den infizierten Rechnern ein starkes Standbein zu verschaffen. Der Fakt allein wäre schon erwähnenswert. Es kommt aber noch etwas anderes hinzu, ausreichend interessant für enthusiastische Anhänger von kriminellen Intrigenspielen und konspirativen Theorien. Es hat sich herausgestellt, dass XData ursprünglich auf eine ältere Ransomware unter dem Namen AES-NI zurückgeht. Seit dem ersten Aufkommen der XData-Ransomware hat der vermutliche Entwickler von AES-NI zahlreiche Sicherheitsexperten und Journalisten angesprochen und jede Verbindung zur XData-Malware geleugnet. Unabhängig von den zugrunde liegenden Motiven schickt sich XData jetzt offensichtlich an, sich auch außerhalb der Ukraine zu verbreiten.