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Infizierte Adware im Browser


Rund 1,7 Millionen Apple-Endgeräte mit Werbe-Trojanern infiziert
Zumeist beginnt der Angriff auf ein Apple-Endgerät mithilfe eines Trojaners aus der Mac.Trojan.VSearch-Familie

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Für das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino wird es zunehmend ungemütlicher im Netz. Einer Untersuchung der IT-Sicherheitsspezialistin Doctor Web zufolge, programmieren Cyber-Kriminelle vermehrt Malware auch für das Apple-Betriebssystem OS X. So suchten bereits 1,7 Millionen Betroffene von sogenannten Werbe-Trojanern Rat bei Doctor Web. Zwar sind die Angriffe auf das Apple-Betriebssystem im Vergleich zu Windows oder Android geringer, dennoch ist festzustellen, dass diese signifikant zunehmen.

Zumeist beginnt der Angriff auf ein Apple-Endgerät mithilfe eines Trojaners aus der Mac.Trojan.VSearch-Familie. So versteckt sich der Mac.Trojan.VSearch.2 in einem harmlosen Tool oder einer Applikation, wie dem zum Abspielen von Videos und Filmen benutzten Nice Player.

Nachdem der Installationsassistent gestartet wurde, zeigt der Trojaner dem Benutzer eine Auswahl mit diversen Komponenten, von denen normalerweise alle Elemente installiert werden. Darunter befinden sich ein weiterer Trojaner (Mac.Trojan.VSearch.4) sowie infizierte Programme. Dazu gehören das kostenlose Virenschutzprogramm MacKeeper, der Cloud-Dienst für Backups ZipCloud oder die Toolbar Mac.Trojan.Conduit für den Browser.

Nach der erfolgreichen Installation verbindet sich der Mac.Trojan.VSearch.4 mit dem Server der Cyber-Kriminellen. Gleichzeitig wird sofort ein Skript hergestellt, das die bisherige Suchmaschine gegen Trovi ersetzt. Dieses Tool ist zwar kein Virus, schleust jedoch infizierte Adware in den Browser ein und ändert die gespeicherten Einstellungen des bisherigen Browsers.

Gleichzeitig installiert die Malware mit diesem Skript jeweils ein Such-Plug-In für die Browser Safari, Chrome und Firefox. Dr.Web klassifiziert dieses Plug-In als Program.Mac.Unwanted.BrowserEnhancer.1. Dieser lädt den Mac.Trojan.VSearch.7 herunter und richtet automatisch einen neuen Benutzer ein. Daneben wird ein Proxy-Server gestartet, der wiederum als JavaScript im Webbrowser eingebettet ist. Dieser sammelt dann Suchanfragen der benutzten Suchmaschinen und sendet sie an die Cyber-Kriminellen.

Insgesamt stellten die IT-Sicherheitsspezialisten von Doctor Web fest, dass von 478.099 IP-Adressen 1.735.730 Mal Malware heruntergeladen wurde, was das immense Ausmaß dieser Bedrohung zeigt. (Doctor Web: ra)

eingetragen: 08.04.16
Home & Newsletterlauf: 26.04.16


Doctor Web: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Hintergrund

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    Check Point Software Technologies hat nach dem Bekanntwerden von Cyberattacken gegen israelische Soldaten eine der eingesetzten Schädlinge untersucht. GlanceLove ist eine Android-Malware die Schadcode auf Mobilgeräte schleust. Der Name GlanceLove leitet sich von der Chat-App "Glance Love" ab, einer scheinbar legitimen Dating-App, die jedoch hauptsächlich dazu diente, Schadcode auf die Endgeräte zu schleusen. Die meisten Angriffe wurden allerdings mit einer App namens "Golden Cup" gefahren. Hierbei handelte es sich um eine Fußball-App zur WM, die ebenfalls funktionsfähig im Google Play Store verfügbar war und die Sicherheitsprüfungsmechanismen von Google umgehen konnte. Außerdem sind Angriffe über das Chatprogramm "Wink Chat" bekannt.

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