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Krypto-Mining mithilfe von Exploit-Kits


Anstieg von Exploit-Kits in Verbindung mit Crypto-Mining
Cyber-Kriminelle nutzen hierbei das Exploit-Kit RIG, um bei infizierten PCs unbemerkt Krypto-Miner ausführen zu lassen

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Krypto-Währungen wie Bitcoin, Monero und Co. sind inzwischen nicht nur Digital-Virtuosen ein Begriff, sondern auch der breiteren Masse bekannt – es ist daher keine Überraschung, dass auch Cyber-Kriminelle von der wachsenden Popularität der Krypto-Währungen profitieren möchten.

Sicherheitsforscher von Malwarebytes haben nun einen Anstieg von Exploit-Kits in Verbindung mit Crypto-Mining registriert: Infizierte PCs schürfen dabei im Hintergrund und ohne Wissen des Opfers Krypto-Währungen für den Initiator der Malware. Verbreitet wird die Schadsoftware dabei immer häufiger über Exploit-Kits – so auch bei den sich häufenden Drive-By-Download-Attacken der aktuellen Ngay-Kampagne.

Cyber-Kriminelle nutzen hierbei das Exploit-Kit RIG, um bei infizierten PCs unbemerkt Krypto-Miner ausführen zu lassen und so die beiden Krypto-Währungen Monero und Electroneum zu schürfen. Ein Anzeichen für eine mögliche Infizierung ist eine nicht zu erklärende Auslastung der CPU, während gleichzeitig vom Nutzer keine Programme aktiv ausgeführt werden.

Mit dem Exploit-Kit RIG können Cyberkriminelle – auch ohne fundierte Progammierkenntnisse – fremde PCs infizieren und die beiden Krypto-Währungen Monero und Electroneum schürfen lassen.

Die Sicherheitsforscher von Malwarebytes rechnen für 2018 mit einem weiteren Anstieg derartiger Angriffe. (Malwarebytes: ra)

eingetragen: 13.01.18
Newsletterlauf: 19.02.18


Malwarebytes: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Hintergrund

  • Hacker gehen auf Butterfahrt

    GuardiCore hat eine Hacking-Kampagne aufgedeckt, bei der ein Remote-Access-Trojaner (RAT) mit DDoS-Funktion samt Krypto-Miner installiert werden. Die "Butter" genannte Schadsoftware agiert im Hintergrund und wird zur Verwischung ihrer Spuren als Linux-Kernel-Rootkit getarnt. GuardiCore entwickelt IT-Sicherheitstechnologien und erstellt mit einem weltweiten Forscherteam sicherheitsbezogene IT-Analysen, Rechercheberichte und Gegenmaßnahmen für aktuelle Bedrohungen.

  • Angriffe gegen kritische Infrastrukturen

    Das Cylance Threat Intelligence Team hat in seiner Reihe "Threat Intelligence Bulletin" einen neuen Beitrag von Jon Gross veröffentlicht. Er befasst sich mit der bereits drei Jahre andauernden Kampagne, die unter dem Namen "Poking the Bear" bekannt geworden ist, und sich gegen kritische Infrastrukturen in Russland richtet. Die Sicherheitsanalysten von Cylance haben Beweise für anhaltende Angriffe, die sich gegen kritische Infrastrukturen/Unternehmen richten, die sich in russischem Staatsbesitz befinden. Dazu gehört auch der größte und börsennotierte Ölkonzern Rosneft. Bei der Attacke handelt es sich vermutlich um einen kriminellen Angriff aus finanziellen Motiven.

  • Neu entdeckten Klickbetrug-Apps

    Profitsteigerung ist eine der Maximen jedes Cyberkriminellen. Da wundert es nicht, dass die SophosLabs nun eine neue Machenschaft aufgedeckt haben, die auf der Tatsache beruht, dass Werbetreibende mehr Geld pro Klick zahlen, wenn dieser von vermeintlich wohlhabenderen iPhone- oder iPad-Besitzern kommt. Da der sogenannte Klickbetrug, bei dem kommerzielle Werbeflächen geklickt oder Klicks zur Manipulation der Abrechnungssysteme simuliert werden, eine wachsende Einnahmequelle für nicht ganz so gesetztestreue App-Entwickler darstellt, scheint es sich auszuzahlen darüber zu lügen, welches Mobilgerät in betrügerischer Absicht die Werbung anklickt.

  • "Outlook-Harvesting" von Emotet

    Gefälschte E-Mails im Namen von Kollegen, Geschäftspartnern oder Bekannten - Schadsoftware (Malware), die ganze Unternehmensnetzwerke lahmlegt: Emotet gilt als eine der gefährlichsten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit und verursacht auch durch das Nachladen weiterer Schadprogramme aktuell hohe Schäden auch in Deutschland. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in den vergangenen Tagen eine auffällige Häufung an Meldungen zu schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfällen erhalten, die im Zusammenhang mit Emotet stehen. In Einzelfällen ist es bei den Betroffenen durch Ausfälle der kompletten IT-Infrastruktur zu Einschränkungen kritischer Geschäftsprozesse gekommen, die Schäden in Millionenhöhe nach sich ziehen. Daneben sind dem BSI weitere Fälle mit weniger schwerem Verlauf gemeldet worden, bei denen Malware-Analysten des BSI Emotet-Infektionen nachweisen konnten.

  • Antivirtuelle Maschinen- & Anti-Sandboxing-Technik

    Ein neuer Bericht von CenturyLink zeigt auf, dass das Mylobot-Botnetz nach dem Infizieren eines Computers noch andere Arten von Schadsoftware herunterladen und so größeren Schaden beim Diebstahl von Informationen verursachen kann. Mylobot enthält hochentwickelte antivirtuelle Maschinen- und Anti-Sandboxing-Techniken, um seine Erkennung und Analyse zu erschweren. Dazu gehört unter anderem die Fähigkeit, bis zu 14 Tage zu ruhen, bevor der Command and Control Server (C2) kontaktiert wird. Seit der Identifizierung im Juni 2018 haben die CenturyLink Threat Research Labs beobachtet, wie Mylobot Khalesi als zweiten Angriff auf infizierte Hosts herunterlädt. Bei Khalesi handelt es sich um eine weitverbreitete Malware-Familie, die vor allem auf Diebstahl von Informationen abzielt.