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Neue Methoden, um Computer zu infizieren


Chafer verwendet schädliche Excel-Dokumente und verbreitet sie mit Spear-Phising-E-Mails
Chafer greift immer häufiger Lieferketten von Unternehmen an, um Organisationen über vertraute Kanäle zu kompromittieren

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Symantec hat eine Untersuchung über die zunehmenden Aktivitäten einer Hackergruppe im Iran veröffentlicht. Die als Chafer bezeichnete Gruppe führt im Nahen Osten und darüber hinaus ambitionierte Angriffe durch. Sie setzt dabei zahlreiche neue Hacking-Tools ein. Chafer ist seit mindestens Juli 2014 aktiv und wurde erstmals von Symantec im Dezember 2015 entdeckt. Damals ging es den Angreifern hauptsächlich darum, Daten zu sammeln und ihre Angriffsziele zu überwachen.

Die wichtigsten aktuellen Erkenntnisse:

Angriffe auf Unternehmen im Nahen Osten und darüber hinaus: Die Hackergruppe attackierte neun neue Ziele in Israel, Jordanien, Saudi-Arabien, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten – darunter eines der größten Telekommunikationsunternehmen der Region. Die Gruppe ist auch außerhalb des Nahen Ostens aktiv. Symantec fand Hinweise für einen Angriff auf eine afrikanische Airline und wiederholte Einbruchsversuche bei einem internationalen Reiseunternehmen.

Neue Methoden, um Computer zu infizieren: Chafer verwendet schädliche Excel-Dokumente und verbreitet sie mit Spear-Phising-E-Mails. Auf den betroffenen Computern installieren die Dokumente schließlich drei verschiedene Dateien: Eine, um Informationen zu stehlen, eine weitere, um Screenshots zu erstellen und eine leere Programmdatei.

Neue Hacking-Tools, um Netzwerke zu kompromittieren: Bei den aktuellen Attacken setzt Chafer verstärkt auf neue, frei verfügbare Software-Tools wie Remcom, Non-Sucking Service Manager, SMB Hacking-Tools, GNU HTTPTunnel, UltraVNC und NBTScan. Darüber hinaus verwenden sie ein spezielles Tool, um Screenshots aufzunehmen und den Zwischenspeicher auszulesen.

Lieferketten von Unternehmen stehen im Fokus: Chafer greift immer häufiger Lieferketten von Unternehmen an, um Organisationen über vertraute Kanäle zu kompromittieren und schließlich ihre Kunden anzugreifen. (Symantec: ra)

eingetragen: 10.03.18
Newsletterlauf: 24.04.18

Symantec: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Hintergrund

  • Neu entdeckten Klickbetrug-Apps

    Profitsteigerung ist eine der Maximen jedes Cyberkriminellen. Da wundert es nicht, dass die SophosLabs nun eine neue Machenschaft aufgedeckt haben, die auf der Tatsache beruht, dass Werbetreibende mehr Geld pro Klick zahlen, wenn dieser von vermeintlich wohlhabenderen iPhone- oder iPad-Besitzern kommt. Da der sogenannte Klickbetrug, bei dem kommerzielle Werbeflächen geklickt oder Klicks zur Manipulation der Abrechnungssysteme simuliert werden, eine wachsende Einnahmequelle für nicht ganz so gesetztestreue App-Entwickler darstellt, scheint es sich auszuzahlen darüber zu lügen, welches Mobilgerät in betrügerischer Absicht die Werbung anklickt.

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    Gefälschte E-Mails im Namen von Kollegen, Geschäftspartnern oder Bekannten - Schadsoftware (Malware), die ganze Unternehmensnetzwerke lahmlegt: Emotet gilt als eine der gefährlichsten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit und verursacht auch durch das Nachladen weiterer Schadprogramme aktuell hohe Schäden auch in Deutschland. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in den vergangenen Tagen eine auffällige Häufung an Meldungen zu schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfällen erhalten, die im Zusammenhang mit Emotet stehen. In Einzelfällen ist es bei den Betroffenen durch Ausfälle der kompletten IT-Infrastruktur zu Einschränkungen kritischer Geschäftsprozesse gekommen, die Schäden in Millionenhöhe nach sich ziehen. Daneben sind dem BSI weitere Fälle mit weniger schwerem Verlauf gemeldet worden, bei denen Malware-Analysten des BSI Emotet-Infektionen nachweisen konnten.

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    FireEye hat einen Report vorgestellt, der Daten zu einem gezielten Phishing-Versuch mit Verbindungen zu APT29 beinhaltet. Der Bericht bezieht sich auf Daten, die FireEye erstmals am 14. November 2018 entdeckt hat. Die wichtigsten Erkenntnisse des Reports umfassen: FireEye hat Bestrebungen aufgedeckt, bei denen Angreifer versuchten, in verschiedene Branchen einzudringen, darunter Think-Tank, Strafverfolgung, Medien, US-Militär, Transport, Pharmazie, nationale Regierung und Verteidigungsaufträge.

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