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1.8 Milliarden WhatsApp-Nutzer betroffen


FakesApp: WhatsApp-Schwachstelle erlaubt Manipulation von Textnachrichten
Das Research Team von Check Point findet eine Schwachstelle in WhatsApp. Mögliche Angriffsmöglichkeiten sind unter anderem die Veränderungen von versendeten Nachrichten von anderen Personen oder die Manipulation von WhatsApp-Gruppen.

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Das Research-Team von Check Point Software Technologies veröffentlicht Details zu FakesApps, einem Schwachpunkt in WhatsApp. Dabei gelang es Check Point, WhatsApp-Nachrichten von Usern zu manipulieren. Im Rahmen der Untersuchung wurden drei Angriffsmöglichkeiten gezeigt:

>> Die Veränderung einer gesendeten Antwort, sodass dem Absender falsche Worte in den Mund gelegt werden.
>> Abgabe einer gefälschten Antwort in einem Gruppenchat. Die zitierte Person muss dabei nicht einmal in der Gruppe Mitglied sein.
>> Versendung einer persönlichen Nachricht in einem Gruppenchat, die für den Empfänger wie eine Gruppennachricht an alle Mitglieder aussieht – jedoch nur für ihn sichtbar ist. Wenn diese Person auf die gefälschte Nachricht antwortet, ist seine Antwort aber für alle Gruppenmitglieder sichtbar.

Betroffen sind alle 1.8 Milliarden WhatsApp-Nutzer weltweit. Besonders in WhatsApp-Gruppen bieten sich zahlreiche Betrugsmöglichkeiten. Man schätzt, dass es aktuell mehr als eine Milliarde solcher Gruppen gibt. Jeden Tag werden etwa 65 Milliarden WhatsApp-Nachrichten versendet.

Check Point fand die Schwachstelle über WhatsApp-Web und konnte dort Details zur Verschlüsselung ausspähen. Den Forschern war es möglich, über eine Extension des genutzten protobuf2-Protokolls die genannten Exploits auszuführen. Zwar startete der Angriff über WhatsApp-Web, für die Opfer ist die genutzte Plattform aber kein Faktor. Die User der Mobile App sind ebenfalls betroffen.

"Die Öffentlichkeit vertraut in die Integrität einer jeden Nachricht", sagt Oded Vanunu, Head of Products Vulnerability Research bei Check Point. "WhatsApp muss daher nachbessern, um diese einfache Manipulation zu unterbinden." (Check Point Software Technologies: ra)

eingetragen: 11.08.18
Newsletterlauf: 11.09.18

Check Point Software: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Sicherheitslecks

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  • Sicherung industrieller Steuerungssysteme

    Die Experten von Kaspersky Lab haben in der IoT-Plattform "ThingsPro Suite" sieben neue, bisher unbekannte Schwachstellen (Zero Day) entdeckt und geholfen, diese zu schließen. Die im industriellen Umfeld eingesetzte Lösung ermöglicht die Datenerfassung und Remote-Analyse industrieller Kontrollsysteme (ICS, Industrial Control Systems). Einige der identifizierten Sicherheitslücken hätten Cyberangreifern die Möglichkeit eröffnet, umfassend auf industriell genutzte IoT-Gateways zuzugreifen und für Arbeits- und Produktionsabläufe folgenschwere Befehle auszuführen. Alle identifizierten Schwachstellen sind inzwischen von Moxa, dem Entwickler der Plattform, behoben worden.

  • Open Source-Software: Sicher für Unternehmen?

    Das Secure Copy Protocol (SCP) ist ein Protokol zur verschlüsselten Datenübertragung und soll so mehr für Sicherheit tragen. Nun hat eine neue Studie ergeben, dass mehrere Schwachstellen in verschiedenen SCP-Anwendungen gefunden wurden und zeigt, dass SCP möglicherweise nicht so sicher ist, wie man denkt. Die von Harry Sintonen, Senior Security Consultant bei F-Secure, durchgeführte Studie identifizierte Schwachstellen in den Anwendungen WinSCP, Putty PSCP und OpenSSH. Harry Sintonen erstellte einen Proof-of-Concept für den Angriff, mit dem er Dateien im SCP-Zielverzeichnis des Clients unbemerkt schreiben/überschreiben, die Berechtigungen des Verzeichnisses ändern und die Ausgabe des Clients manipulieren kann. Ein Angreifer kann die Schwachstellen ausnutzen, um eine Hintertür oder andere Malware in ein Unternehmensnetzwerk zu installieren, vertrauliche Informationen zu stehlen oder praktisch jede andere Aktion nach der Infiltration durch zu führen.

  • Geleakte Produktionsdaten identifizieren

    Trend Micro warnt Unternehmen vor möglichen Sicherheitslücken in ihrer Betriebstechnologie (Operational Technology, OT). Forscher des japanischen IT-Sicherheitsanbieters entdeckten massive Schwachstellen und gefährdete Anwendungen von zwei weit verbreiteten Protokollen für die Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M-Kommunikation). Betroffen sind die Protokolle Message Queuing Telemetry Transport (MQTT) und Constrained Application Protocol (CoAP). Sie werden in einem neuen Forschungsbericht, The Fragility of Industrial IoT's Data Backbone, beschrieben, der in Zusammenarbeit mit der Polytechnischen Universität Mailand entstand. Darin weisen die Forscher auch auf die wachsende Bedrohung durch den Missbrauch dieser Protokolle für Zwecke der Industriespionage, Denial-of-Service-Attacken und zielgerichtete Angriffe hin.

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