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Sicherheitslecks


Im Überblick

  • Ein Hardware-Designfehler

    Ein Bitdefender-Forscherteam hat eine Schwachstelle bei einigen modernen Intel-CPUs aufgedeckt. Diese wird in einem Sicherheitshinweis dokumentiert, der am 14. Mai 2019, 19 Uhr deutscher Zeit, veröffentlicht worden ist. Die neue Schwachstelle namens YAM ("Yet Another Meltdown") überwindet die architektonischen Sicherheitsvorkehrungen des Prozessors und ermöglicht es unprivilegierten Anwendungen im normalen Benutzermodus, auf dem betroffenen Computer verarbeitete Kernel-Modus-Speicherinformationen zu stehlen.


Im Überblick

  • Privilegien-Erweiterung durch Dritte

    Kaspersky Lab hat eine zuvor unbekannte Schwachstelle - eine so genannte Zero-Day-Schwachstelle - in Microsoft Windows entdeckt. Eine bisher nicht identifizierte kriminelle Gruppe war dadurch in der Lage, die volle Kontrolle über ein anvisiertes Gerät zu erlangen. Die Cyberkriminellen hatten es auf den Kernel des Systems mittels einer Backdoor abgesehen, die aus einem wesentlichen Element des Windows-Betriebssystems aufgebaut war.Mittels Backdoors können Bedrohungsakteure infizierte Computer diskret für bösartige Zwecke nutzen. Eine solche Privilegien-Erweiterung durch Dritte ist in der Regel schwer vor Sicherheitslösungen zu verbergen. Eine Backdoor, die allerdings einen unbekannten Fehler, also eine Zero-Day-Schwachstelle, im System ausnutzt, kann unentdeckt bleiben. Die Exploit-Prevention-Technologie von Kaspersky Lab konnte den Versuch, die unbekannte Schwachstelle im Windows-Betriebssystem von Microsoft auszunutzen, jedoch erkennen.


Inhalte


26.01.17 - Sicherheitslücke in Skype für Mac OS X entdeckt

28.03.17 - Viele Android-Passwort-Manager unsicher

18.05.17 - Wie Hacker Hunderte von Millionen WhatsApp- und Telegram-Accounts in Sekundenschnelle übernehmen können

12.01.18 - Office-Schwachstelle wäre mit richtigem Rechtemanagement zu vermeiden

30.01.18 - CPU-Sicherheitslücke betrifft alle Geräte, unabhängig vom Betriebssystem

01.02.18 - Meltdown und Spectre: Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den zwei Schwachstellen in Prozessoren im Überblick

22.03.18 - Schwachstellen machen Tausende Tankstellen für Hacker angreifbar

12.04.18 - Meltdown und Spectre sind nur die Spitze des Eisbergs

29.05.18 - Schwachstelle: Millionen Hotelzimmer lassen sich hacken

11.09.18 - FakesApp: WhatsApp-Schwachstelle erlaubt Manipulation von Textnachrichten

09.10.18 - Eset enttarnt und analysiert ersten Computerschädling, der aktuelle Zero Day-Schwachstelle für Windows ausnutzt

16.10.18 - Neue Sicherheitslücke bedroht Daten von 32.000 Smart Homes und Unternehmen

20.11.18 - Messenger: Whatsapp-Sicherheitslücke bedroht Millionen Nutzer

20.11.18 - Offene Fragen zur Qualitätskontrolle bei Microsoft

08.01.19 - Forscher von Trend Micro entdecken massive Schwachstellen in weit verbreiteten IoT-Protokollen

06.03.19 - Schwachstelle: Forscher warnt vor schwacher SCP-Sicherheit

14.03.19 - Kaspersky Lab: Sieben Schwachstellen in industrieller IoT-Plattform geschlossen

29.04.19 - Sicherheitslücken Meltdown und Spectre bei bestimmten Prozessoren

31.05.19 - Kritische Schwachstelle im Windows-Betriebssystem

18.06.19 - YAM: Bitdefender identifiziert neue Meltdown-artige Schwachstelle


Meldungen: Sicherheitslecks

  • Neue Technik findet Sicherheitslücke

    Als Forscher 2018 die Sicherheitslücken Meltdown und Spectre bei bestimmten Prozessoren entdeckten, waren vor allem Chiphersteller von High-end-Prozessoren wie Intel betroffen. Zunutze gemacht hatten sie sich hier sogenannte Seitenkanäle der Hardware, mit denen sie an Daten gelangt sind. Dass es ähnliche Lücken auch bei anderen Prozessoren gibt, haben nun Forscher aus Kaiserslautern und Stanford gemeinsam erstmals gezeigt. Diese Prozessoren spielen etwa in sicherheitsrelevanten Bereichen von eingebetteten Systemen eine Rolle, zum Beispiel beim Autonomen Fahren. Abhilfe schafft ein Verfahren, das die Forscher entwickelt haben. Es spürt die Lücken schon beim Entwickeln der Hardware auf.

  • Sicherung industrieller Steuerungssysteme

    Die Experten von Kaspersky Lab haben in der IoT-Plattform "ThingsPro Suite" sieben neue, bisher unbekannte Schwachstellen (Zero Day) entdeckt und geholfen, diese zu schließen. Die im industriellen Umfeld eingesetzte Lösung ermöglicht die Datenerfassung und Remote-Analyse industrieller Kontrollsysteme (ICS, Industrial Control Systems). Einige der identifizierten Sicherheitslücken hätten Cyberangreifern die Möglichkeit eröffnet, umfassend auf industriell genutzte IoT-Gateways zuzugreifen und für Arbeits- und Produktionsabläufe folgenschwere Befehle auszuführen. Alle identifizierten Schwachstellen sind inzwischen von Moxa, dem Entwickler der Plattform, behoben worden.

  • Open Source-Software: Sicher für Unternehmen?

    Das Secure Copy Protocol (SCP) ist ein Protokol zur verschlüsselten Datenübertragung und soll so mehr für Sicherheit tragen. Nun hat eine neue Studie ergeben, dass mehrere Schwachstellen in verschiedenen SCP-Anwendungen gefunden wurden und zeigt, dass SCP möglicherweise nicht so sicher ist, wie man denkt. Die von Harry Sintonen, Senior Security Consultant bei F-Secure, durchgeführte Studie identifizierte Schwachstellen in den Anwendungen WinSCP, Putty PSCP und OpenSSH. Harry Sintonen erstellte einen Proof-of-Concept für den Angriff, mit dem er Dateien im SCP-Zielverzeichnis des Clients unbemerkt schreiben/überschreiben, die Berechtigungen des Verzeichnisses ändern und die Ausgabe des Clients manipulieren kann. Ein Angreifer kann die Schwachstellen ausnutzen, um eine Hintertür oder andere Malware in ein Unternehmensnetzwerk zu installieren, vertrauliche Informationen zu stehlen oder praktisch jede andere Aktion nach der Infiltration durch zu führen.

  • Geleakte Produktionsdaten identifizieren

    Trend Micro warnt Unternehmen vor möglichen Sicherheitslücken in ihrer Betriebstechnologie (Operational Technology, OT). Forscher des japanischen IT-Sicherheitsanbieters entdeckten massive Schwachstellen und gefährdete Anwendungen von zwei weit verbreiteten Protokollen für die Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M-Kommunikation). Betroffen sind die Protokolle Message Queuing Telemetry Transport (MQTT) und Constrained Application Protocol (CoAP). Sie werden in einem neuen Forschungsbericht, The Fragility of Industrial IoT's Data Backbone, beschrieben, der in Zusammenarbeit mit der Polytechnischen Universität Mailand entstand. Darin weisen die Forscher auch auf die wachsende Bedrohung durch den Missbrauch dieser Protokolle für Zwecke der Industriespionage, Denial-of-Service-Attacken und zielgerichtete Angriffe hin.

  • Kontrolle über ein betroffenes System

    Microsoft gönnt allen IT-Verantwortlichen im Oktober eine kleine Verschnaufpause - zumindest, was die aktuellen Updates anbetrifft. Zum Patch Tuesday vermeldet Redmond gerade einmal einen Zero Day Exploit und eine Schwachstelle, die öffentlich bekannt gegeben wurde. Und was noch erstaunlicher ist: Es gab in diesem Monat kein einziges Sicherheitsupdate für Adobe Flash. Die Zero-Day-Schwachstelle CVE-2018-8453 findet sich in der Win32-Komponente des Microsoft-Betriebssystems, bei der Objekte im Arbeitsspeicher nicht ordnungsgemäß behandelt werden. Ein Angreifer muss sich zunächst am Betriebssystem anmelden, kann dann aber diese Schwachstelle ausnutzen, um Code im Kernel auszuführen und Administratorrechte zu erhalten. Diese Schwachstelle hat einen Basis-CVSS-Wert von 7. Unglücklicherweise ist sie in allen Betriebssystemen mit Updates vorhanden - angefangen von Server 2008 bis hin zu Windows 10.