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Malware und Werbetrojaner für OS X


Virenanalyse für den Monat März 2016: Schwerpunkt der Attacken liegt auf Apples Betriebssystem OS X
Wird die kontaminierte App dann auf einem System gestartet, installiert sie automatisch die vom Trojaner voreingestellten Dateien

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Im März 2016 stand vor allem das Betriebssystem von Apple unter Beschuss. Gerade in der ersten Monatshälfte tauchten neue Malware und Werbetrojaner für OS X auf. Doch die Sicherheitsspezialisten von Doctor Web konnten bereits wenige Tage später die durch den Mac.Trojan.KeRanger.2 beschädigten Dateien erfolgreich entschlüsseln. Ferner entdeckte Doctor Web Malware für Android, die sich in vielen beliebten Apps verbirgt und bereits diverse Endgeräte befallen hat.

Anfang März tauchten neue Werbetrojaner für OS X auf, die Dr.Web als Mac.Trojan.VSearch.2 bezeichnet. Diese tarnen sich zunächst als nützliche App, wie zum Beispiel als Nice Player.

Wird die kontaminierte App dann auf einem System gestartet, installiert sie automatisch die vom Trojaner voreingestellten Dateien. Dabei hat der Nutzer keine Chance, in irgendeiner Art und Weise Einfluss darauf zu nehmen, welche Komponenten installiert werden sollen. Diese Entscheidung nimmt der Trojaner dem User komplett ab.

Neben weiterer gefährlicher Malware schleust der Trojaner den Mac.Trojan.VSearch.4 ein, der wiederum Mac.Trojan.VSearch.7 in das System eindringen lässt. Nachdem letzterer sich auf dem PC eingenistet hat, legt er einen neuen Benutzer im Betriebssystem an und bettet schadhafte Java-Codes in Webseiten ein. Außerdem werden alle Suchanfragen der Benutzer gesammelt.

Im März 2016 haben mehrere Online-Medien über einen Encoder für OS X berichtet. Die Malware wurde als Mac.Trojan.KeRanger.2 klassifiziert. Die Mitarbeiter von Doctor Web haben einen Algorithmus zur Dekodierung von befallenen Dateien entwickelt. Mehr Informationen zu Mac.Trojan.KeRanger.2 sowie zur Dekodierung finden Sie hier.

Die Sicherheitsanalysten von Doctor Web entdeckten im März 2016 zudem einen Werbetrojaner, der in die Firmware von dutzenden mobilen Endgeräten eingedrungen ist. Neben unerwünschter Werbung lädt der Trojaner weitere Malware auf das Endgerät herunter und installiert diese. Dies ermöglicht ihm, sensible Daten an Cyber-Kriminelle zu schicken. Darüber hinaus wurden auf Google Play über 100 Apps entdeckt die Spyware enthielten und unerwünschte Werbung anzeigten. Die Virenanalysten von Doctor Web schlossen zudem im März 2016 die Analyse von Android-Trojanern, die sich in Prozesse von installierten Apps einbinden, erfolgreich ab. (Doctor Web: ra)

eingetragen: 20.04.16
Home & Newsletterlauf: 06.05.16


Doctor Web: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Statistiken

  • Virenrückblick für März 2017

    Im Frühling dieses Jahres zeigten sich Cyber-Kriminelle besonders aktiv: Zunächst entdeckten die Virenanalysten von Doctor Web einen Linux-Trojaner, der auf DDoS-Angriffe spezialisiert ist. Später machten sie in der Android-App "TouchPal" ein Werbemodul aus, welches nicht-löschbare Widgets erstellt, und Banner sowie unerwünschte Pop-Ups einblendet. Der für Linux entdeckte Schädling Linux.DDoS.117 lädt andere Trojaner auf das Zielgerät herunter, stellt eine Verbindung zum Proxy-Server her und führt DDoS-Angriffe durch. Linux.DDoS.117 besitzt dafür entsprechende Versionen für Intel x86, M68K, MIPS, MIPSEL, SPARC, SH4, Power PC und ARM.

  • Veränderungen in der Bedrohungslandschaft

    Die Forscher von Proofpoint haben ihre Zusammenfassung über Cyber-Bedrohungen des vierten Quartals 2016 veröffentlicht. Der Report analysiert die Trends bei Bedrohungen durch E-Mails, mobile Apps sowie soziale Medien gibt einen Überblick über das gesamte Jahr 2016 und erörtert wesentliche Veränderungen in der Bedrohungslandschaft.

  • Spam-Analyse für das Jahr 2016

    Beim Empfangen gefährlicher E-Mails bleibt Deutschland auch im Jahr 2016 weltweiter Spitzenreiter. Generell stieg der Anteil schädlicher E-Mails im Verlauf des vergangenen Jahres an. Das Hauptziel gefährlicher E-Mail-Anhänge: Verbreitung von Ransomware. Diese Erkenntnisse gehen aus dem Bericht "Spam im Jahr 2016" von Kaspersky Lab hervor. Die meisten von Kaspersky Lab im vergangenen Jahr identifizierten schädlichen E-Mails weltweit richteten sich an deutsche Nutzer. Das bedeutet: 14,13 Prozent der Spam-Mails (etwa jede siebte), die im Jahr 2016 einen kompromittierten Anhang oder einen schädlichen Link enthielten, hatten es auf deutsche Anwender abgesehen. Österreich liegt in dieser Kategorie mit einem 2,35-prozentigem Anteil auf dem zehnten Rang - was einen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr um 0,34 Prozentpunkte bedeutet.

  • Malware auf Android-Geräten

    Im Vergleich zum Vorjahr haben Angriffe durch Android-Ransomware im Jahr 2016 um mehr als 50 Prozent zugenommen. Das ist das Ergebnis einer jährlichen Daten-Auswertung von Eset, basierend auf der "Eset LiveGrid"-Technologie. "Insgesamt hat Malware auf Android-Geräten im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent zugenommen. Ransomware verbreitete sich auf dieser Plattform sogar noch stärker", erklärt Juraj Malcho, Chief Technology Officer bei Eset. "Den Höhepunkt dieser Entwicklung haben wir schon in der ersten Hälfte des Jahres 2016 beobachtet. Aber es keinerlei Zeichen dafür, dass diese Bedrohung in nächster Zeit verschwinden würde."

  • Cloud-Sicherheits- und Bedrohungslage

    Akamai Technologies veröffentlichte ihren "State of the Internet Security Report" für das vierte Quartal 2016. Der Bericht basiert auf Daten aus der "Akamai Intelligent Platform"; er enthält eine Analyse der aktuellen Cloud-Sicherheits- und Bedrohungslage und bietet Einblicke in saisonale Trends. "Die Angriffe durch das Mirai-Botnet im dritten Quartal haben gezeigt, dass ungeschützte Internet-of-Things-Geräte weiterhin für erheblichen DDoS-Angriffs-Traffic sorgen", sagt Martin McKeay, Senior Security Advocate und Senior Editor des State of the Internet Security Report. "Es ist davon auszugehen, dass sich diese Geräte exponentiell verbreiten, wodurch Cyber-Kriminelle auf immer mehr Ressourcen für ihre Angriffe zurückgreifen können. Unternehmen müssen daher ihre Sicherheitsinvestitionen erhöhen. Es steht zu fürchten, dass weitere Sicherheitslücken hinzukommen, bevor die Geräte sicherer werden."